Martina Schulz 

     
 

Martina Schulz
Diplomrestauratorin 
Mitglied im VDR

Tischlermeisterin und gepr. 
Restauratorin im Handwerk

Mein Werdegang
In meiner Kindheit und Jugend verbrachte ich viel Zeit in der Tischlerei meines Großvaters, dort lernte ich früh alte Handwerkstechniken, Arbeitsweisen und historische Materialien kennen.
Mit der Gründung meiner Restaurierungswerkstatt fürhe ich die Familiengeschichte fort, die meine Urgroßeltern 1902 mit einer Werkstatt für Möbelbau begannen.

Mein Großvater fügte dem die Polsterei zu und mein Vater erweiterte den Betrieb 1958 um die Bereiche Bautischlerei und Restaurierung historischer Bauteile.

1979              Tischlerlehre  Schwerpunkt gehobener Innenausbau. 
1982              Beschäftigt als Gesellin im Innenausbau
1985              Meisterschule in Hildesheim mit Abschluss
1986              studienvorbereitendes Praktikum  Restaurierung
1986              Ausbildung und Abschluss
 "geprüfte Restauratorin im Handwerk"

                      HWK Lüneburg  
1987              Gründung meines Werkstatt Ateliers für Restaurierung und                                                        Konservierung von Holzobjekten. 
1995              
FH studium „Konservierung und Restaurierung" HTW Berlin mit 
                     Abschluss Diplom FH
                     Meine Diplomarbeit beschäftigte sich mit dem Thema „Ethik - im                                                       Umgang mit Ergänzungen" und gleichzeitig                                                                                         dem Paradigmenwechsel von "Zuckerkistenholz".
2015             Beginn Masterstudiengang "Schutz Europäischer Kulturgüter" an der                                               Europauniversität in Frankfurt/Oder.

Das Fortschreiten einer chronischen Erkrankung, die mir jeglichen weiteren Kontakt mit Schadstoffen verbietet, zwingt mich 2018 endgültig zur Aufgabe meiner Werkstatt und der von mir sehr geliebten Arbeit als Restauratorin für Holzobjekte.

Leider fand ich, auch únter meinen hervorragend ausgebildeten Mitarbietern, keinen geeigneten Nachfolger für den Standort, so dass ich meine florierende Werkstatt nach 30 wunderbaren Jahren schließen musste.

Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, da ich sehr mit dieser Tätigkeit , mit Kunst, Kultur und ihren Denkmälern, und auch mit dem Ort "DER HOF" den ich ausgebaut und saniert habe, und mit dem ich sehr verwachsen war.

Ich bedanke mich für all das Vertrauen, welches Sie mir über die vielen Jahre entgegengebracht haben, für die vielen innteressanten Begegnungen und die Objekte, Projekte und Kulturgüter deren Restaurierung ich übernehmen durfte.



 
 
 

Der mit den Händen arbeitet, ist ein Arbeiter.
Der mit den Händen und seinem Kopf arbeitet, ist ein Handwerker.
Der mit den Händen, seinem Kopf und seinem Herzen arbeitet, ist ein Künstler
Franz von Assisi

 

 

     
   

 


 

 

 

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